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Klassizistisches Grabmal

 

Es erfolgte eine Generalsanierung und Restauration des abgebildeten Grabmals welches wahrscheinlich um die Jahrhundertwende errichtet worden ist.

Zustand vor der Restauration:

Durch die aufsteigende Feuchtigkeit in den Kapillaren wurde im Laufe der Jahrzehnte durch die Tausalzwirkung und durch den Kristallisationsdruck der Sockel aus Kalkstein zunehmend zerstört. (Auch wurde bei der Montage des Sockels nicht darauf geachtet, das Material in Ausrichtung seines natürlichen Lagers einzubauen).

In der Zwischenzeit erfolgte eine Verkleidung des Sockelteile mit einer Plattierung aus dunklen Travertin, um den angegriffenen Stein zu verdecken.

Das Resultat war folgendes: Durch die Plattenverkleidung (geklebt) konnte der durchfeuchtete Sockel unter Luftabschluss nicht mehr trocknen. Die Zerstörung des Kalksteins ging noch rascher vor sich. Ausserdem lösten sich teilweise die Verkleidungsplatten und wurden locker.

Restaurationsmassnahmen: 

Da alle Sockelteile stark angegriffen waren (siehe Fotos) war es unmöglich,

durch Vierungen (Austausch von partillen Teilen) oder durch Incrustieren eine fachgerechte Restauration durchzuführen.

Die einzige Möglichkeit das Denkmal zu erhalten war, die einzelnen Sockelteile komplett auszubauen und durch ein farbmässig ähnliches aber frostsicheres

Material auszutauschen.

Abschliessend wurde das Denkmal grundgereinigt, mit einem Dampfstrahler vorsichtig abgestrahlt und hydrophobiert. Nach Erneuerung der Schrift wurde die gesamte Steinoberfläche mit Fluat behandelt. 

 

 

 

 

 


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